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News und Reviews aus Alternative, Punk, Hardcore und Metal

Live-Reviews

Apologies, I Have None und Blackout Problems im Musik & Frieden vereint (Berlin)

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Als der Sommer in Berlin einkehrte, schwand zugleich das Überangebot an Konzerten auf ein überschaubares Programm. Ende September scheint die Sonne zwar immer noch, doch Clubs und Veranstalter stehen bereits in den Startlöchern und präsentieren vielversprechende Konzert-Events. Am 26.09.16 lädt das „Musik & Frieden“ gleich zwei grandiose Vertreter des melodischen Punk-Rock ein. Apologies, I Have None und Blackout Problems. (mehr …)

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Modern Baseball und PUP im Cassiopeia (Berlin): Emo-Teens im Jurassic Park- und Mickey Mouse-Shirt bleiben hinter Senkrechtstartern

Berlin und Punkrock. Das verbinden viele Konzertbesucher aus der Hauptstadt automatisch mit dem Cassiopeia. In der Tat steigen hier wohl die besten Punk- und Hardcore-Shows und das in gemütlicher Atmosphäre. Am 19.04.16 beehren den Kult-Schuppen Three Man Cannon, PUP sowie Modern Baseball und füllen den Laden an einem Dienstag Abend ordentlich. (mehr …)


Nathan Gray: Dunkle Musikwelten in melancholischer Atmosphäre in der Kantine am Berghain (Berlin)

nathan gray_berghain_2015(Nathan Gray, Berhain Kantine, 18.08.2015)

Der Boysetsfire– und I Am Heresy-Frontmann Nathan Gray hat zwar mit seinen beiden aktiven Bands genug zu tun, doch sein langersehnter Traum für ein Soloprojekt schlummerte bereits seit einigen Jahren in seinem Kopf. Dieses Jahr entschied sich der Sänger sein Soloprojekt schlicht Nathan Gray zu taufen und die erste 4-Track-EP „Nthn Gry“ über Bandcamp zu veröffentlichen. Eine Live-Performance schien damit erst mal vom Tisch, obwohl die EP mittlerweile mit weiterem Material in physischer Form erschienen ist. Umso mehr freue ich mich, dass Nathan Gray seine wenigen Solosongs am 18.08.2015 in der Kantine am Berghain vor einer überschaubaren Audienz zum Besten gibt.

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Brujeria und Unearth im Bi Nuu Berlin: Die mexikanische Seifenoper der Latino-Drug Lords sorgt für ordentlichen Spaßfaktor

Wohnungs- und Jobsuche in Berlin sind anstrengend. Doch die Anstrengungen, welche ich in meiner ersten Woche als zukünftiger Wahlberliner unternehme, sollen sich in kulturellen Werten auszahlen. Wer in der Hauptstadt durch die Straßen schlendert, kommt an Plakaten nicht vorbei und so halte ich am Schlesischen Tor vor dem Club Bi Nuu und den Schriftzügen von Unearth und Brujeria.
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30 Jahre Sepultura im Circo Voador in Rio de Janeiro

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Keine Band hat mich in meinem Leben mehr geprägt als die brasilianische Metal-Ikone Sepultura. Ob mit oder ohne Max am Mikrophon, die Veröffentlichungen der Brasilianer stehen allesamt in chronologischer Reihenfolge in meinem Schrank. Deshalb steht es außer Frage, dass ich am 19.06.2015 die 30-jährige Jubiläumsfeier im Circo Voador in Rio de Janeiro besuche. (mehr …)


Chuck Ragan: Ein Abend voller Country, Folk sowie zahlreichen Holzfällerhemden, Bärten und Beanies im Dynamo Saal in Zürich

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Als die Vögel am 31.03.15 um 6 Uhr morgens in Konstanz zwitschern, herrscht Dunkelheit und Sturm „Niklas“ sorgt für ordentlich Wind. Es ist der Tag an dem ein Student unter unmenschlichen Bedingungen seine Abschlussklausur in Herrgottsfrühe schreibt und Chuck Ragan am selben Abend im unweit entfernten Zürich die Bühne betritt. Nun soll der (erste) Schlussstrich unter das Studium angemessen gefeiert werden. Anstatt zur Flasche zu greifen, entscheiden ich und meine Begleiterin uns für das Konzert, während lediglich der langhaarige und bärtige Blogger im Fernbus die unangenehme Personenkontrolle von der schweizerischen Grenzpolizei über sich ergehen lassen muss.
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With Full Force 2014: Drei Tage auf dem härtesten Acker. Ein Festivalbericht.

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Mein letztes With Full Force-Festival ist schon fünf Jahre her. Nach drei Jahren infolge, legte ich notgezwungen eine mehrjährige Pause ein und widmete mich anderen Festivals. Nichtsdestotrotz trifft das Line-up des härtesten Ackers nach wie vor meinen Geschmack, weshalb ich mich am 03.07. zusammen mit einem Kollegen auf nach Roitzschjora mache.

Tag 1:

Nachdem wir die erste Nacht an einem nicht weit entlegenen See verbringen und morgens verbotenerweise darin baden, fahren wir mit dem Auto schnurstracks zum Festivalgelände und schlagen unser kleines Zelt auf. Schließlich sollen Being As An Ocean um 13 Uhr das WFF beginnen. Nach immensem Andrang dauert der Einlass jedoch länger als erwartet und die Post-Hardcore-Band beendet, in dem Moment als ich das Hardbowl-Zelt betrete,  mit der Hymne „The Hardest Part Is Forgetting Those You Swore You Would Never Forget“ ihren 35-minütigen Auftritt. Kurz darauf prügeln Of Mice & Men in gewohnter Metalcore-Manier mit Sample-Einsatz und klarem Gesang ihre Songs vor einem Zelt voller Szene-Kiddies. Jedoch wird es beim Hardbowl erst richtig ungemütlich als Stick To Your Guns fast ausschließlich Songs vom Überalbum „Diamonds“ spielen und als Melodic Hardcore-Band zum Moshen und Mitsingen gleichermaßen einladen.

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