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Kataklysm – Waiting For The End To Come

Kataklysm - Waiting For The End To Come

Nachdem einige Fans auf den letzten drei Veröffentlichungen die fehlende Weiterentwicklung der Northern Hyperblaster vermissten, widmen sich Kataklysm auf ihrem zwölften Werk einigen neuen Sounds und geben sich in ihren Texten politisch und gesellschaftskritisch. Dabei hilft ihnen Oli Beaudoin, der während den Studiosessions für den alkoholkranken Max Duhamel hinter dem Schlagzeug saß und für die anstehenden Live-Termine seinen Posten übernimmt. 

Obwohl der langjährige Drummer gerade für seine schnellen Blastbeats bekannt ist und den Kanadiern Bekanntheit verschaffte, fügt sich die Vertretung hinter dem Schlagzeug akribisch ins Bandgeschehen ein und steht seinem Vorgänger in Sachen Geschwindigkeit und Facettenreichtum in Nichts nach.

Im Opener „Fire“ rollt die Bassdrum fast pausenlos übers Trommelfell, während gut platzierte Blastbeat-Attacken den Song vielversprechend zum düsteren „If I Was God… I’d Burn Them All“ überleitet und auf ähnliche Weise überzeugt. Dabei begibt sich Frontmann Maurizio in die Position des Allmächtigen und brüllt Textzeilen wie „If I was god… I’d burn it all, I’d take it to the ground and light it up, light up“ aus seinen Lungenflügeln.

Diesem durchaus positiven Anliegen verleihen mit Todesblei bewaffnete Gitarrenriffs in „Like Animals“ und „Dead & Buried“ Nachdruck, die in Sekundenbruchteilen wechseln und bei jedem Headbanger Schwindelgefühle hervorrufen. Obwohl die Death Metal-Formation stets Fahrt aufnimmt, verliert sie sich nicht in einfältigen Wutausbrüchen. So dominieren im politisch avancierten „Kill The Elite“ nicht nur Trommelstöcke, sondern auch harmonierende Gitarrenmelodien sowie das tiefe Brüllorgan und die lang vermissten hohen Schreie des Sängers.

Lediglich „The Darkest Days Of Slumber“ und „The Promise“ gehen als Mid Tempo-Nummern durch und bilden mit variierenden Rythmuspassagen den nötigen Ausgleich zu unzähligen Nackenbrechern. Damit legen Kataklysm mit „Waiting For The End To Come“ eine eindrucksvolle Death Metal-Scheibe vor, die sich im Gegensatz zu seinen Vorgängern vor allem in Sachen Variation und textlicher Hingebung unterscheidet.

Tracklist:
01. Fire
02. If I Was God… I’d Burn It All
03. Like Animals
04. Kill The Elite
05. Under Lawless Skies
06. Dead & Buried
07. The Darkest Days of Slumber
08. Real Blood, Real Scars
09. The Promise
10. Empire Of Dirt
11. Elevate

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2 Antworten

  1. Pingback: Erste Bandbestätigungen für das With Full Force Festival 2014 | 24hourhate

  2. Pingback: Kataklysm veröffentlichen neuen Song “Soul Destroyer” | 24hourhate

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