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Jennifer Rostock ernten nach einem Statement gegen Frei.Wild und Böhse Onkelz ihren ersten Shitstorm.

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Nach einem Konzert in Hamburg posteten Jennifer Rostock ein Facebook-Statement, das kurze Zeit später einen Shitstorm auslöste. Auf ihrer Show hatten sich nämlich Träger von Frei.Wild– und Böhse Onkelz-Shirts eingeschlichen, die die Rostocker auf ihren Konzerten nicht akzeptieren wollen. Deshalb schritt die Band zur Tat und sprach sich gegen die beiden fragwürdigen Bands aus.

Nachtrag zu Hamburg: wir wollen nie wieder Leute mit Böhse Onkelz Shirts auf unseren Konzerten sehen. Und Freiwild könnt ihr auch stecken lassen! Klar, jetzt geht hier in den Kommentaren die üble Diskussion ab, aber Grauzone ist ganz nah an Braunzone. NAZIS RAUS, den Rest kennt ihr ja.

Damit erntete die Electro-Pop-Band knapp 5.000 Kommentare, unter denen sich größtenteils wüste Beschimpfungen befanden. Jennifer Rostock zeigten sich verwundert und konterten mit einer Richtigstellung. Ein Foto von Frei.Wild-Frontmann Philipp Burger und Jennifer lieferte nämlich Stoff für ein weiteres Streitgespräch zwischen Jennifer Rostock und Frei.Wild-Anhängern.

WAHNSINN! Unser erster eigener Shitstorm!

Wir möchten klarstellen, dass wir nicht alle Böhse-Onkelz- oder Freiwild-Fans als Nazis bezeichnen und auch niemandem vorschreiben wollen, wie er/sie sich zu kleiden hat. Aber auf unseren Konzerten möchten wir die Namen von diesen „fragwürdigen“ Bands nicht lesen.
Denn auch wenn Freiwild sich selbst als „unpolitisch“ bezeichnen, findet ihre Musik gerade in der rechtsextremen Ecke viel Anklang, da die Texte große Identifikationsfläche für nationalistisches Gedankengut bieten.

Das ist unsere Meinung. Die kann man doof finden, aber ändern wird sich daran nichts.

Wer sich informieren will, findet im Internet genug Material beider Seiten.

Das Foto von Jennifer mit Philipp Burger ist auf einer Echo-Aftershowparty entstanden. Jennifer kannte Freiwild damals nicht, sie wurde von ihm um ein Foto gebeten. Mit heutigem Kenntnisstand würden wir so ein Foto nicht nochmal machen.

Und jetzt wieder: MUSIK!

Kommentar:

Sicherlich haben Jennifer Rostock das ausgesprochen, was die breite Masse denkt, doch gleichzeitig haben sie dem umstrittenen Frei.Wild-Fanlager eine Plattform geboten ihre Meinung kundzutun. (Wobei man den Rostockern sicherlich keine Absicht vorwerfen kann) Bands wie Frei.Wild distanzieren sich nicht klar von der rechten Szene, weil sie damit einen Großteil ihrer Anhänger verärgern oder verlieren würden. Deshalb treiben sie das Spiel wie bisher weiter und ziehen mit ihrer unpolitischen-Nummer genügend Fans aus politisch rechten sowie unpolitischen Lagern. Ohne irgendeinen Finger krumm zu machen, bekommen Frei.Wild mit dieser Aktion ungemein viel Aufmerksamkeit und weiteren Zulauf von jungen Kiddies, die so etwas cool finden. Deshalb sollte man einen großen Bogen um die Südtiroler Band machen und die derzeit bekannteste Band der Grauzone ignorieren.

Quelle: http://www.facebook.com/jenniferrostock

Bild: http://www.jennifer-rostock.de/fotos

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2 Antworten

  1. Pingback: With Full Force 2013: Bestätigung von Frei.Wild sorgt für Aufregung « 24hourhate

  2. Pingback: Echo-Verleihung: Frei.Wild müssen zu Hause bleiben und reagieren verärgert. | 24hourhate

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