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Viel Lärm um Heinos Cover-Parodie: Rammstein und die Ärzte weisen „Rockerkrieg“ zurück.

heino

Am kommenden Freitag steht Heinos Cover-Parodie „Mit freundlichen Grüßen“ in den Regalen, die zahlreiche Songs von musikalisch begabten deutschen Künstlern beinhaltet. Betroffen von Heinos peinlicher Veröffentlichung sind u.a. Deutschlands erfolgreichste Band Rammstein, die Berliner Fun-Punk Band die Ärzte, Peter Fox, die fantastischen Vier sowie acht weitere nationale Künstler und Bands.

Bereits vor der Veröffentlichung des Schunkel-Opas steht die Scheibe bei den Amazon-Vorbesteller-Charts auf dem ersten Rang und als Musikliebhaber möchte man sich bei diesem wundernswerten Anblick glatt den Finger in den Hals stecken. Denn Heino versteht seine Eins-zu-Eins-Kopie renommierter und anerkannter nationaler Künstler als Seitenhieb an diejenigen, die ihn in der Vergangenheit so verachtenswert gedisst haben. Nun nimmt der Toupet- und Brillenträger bedeutende und künstlerische wertvolle Hits wie „Sonne“, „Junge“,“Haus am See“ oder „Mfg“ als Sprungbrett für kommerzielle Interessen und sein Erzfeind „Bild“ steht ihm plötzlich beiseite und hält dem blondierten Sänger den Rücken frei.

Laut Bild.de hätte Heino gar einen „Rockerkrieg“ entfacht und Rammstein und die Ärzte würden sich in einer Auseinandersetzung mit dem Schlagersänger befinden. Dabei stellte Deutschlands Export-Schlager seine Position richtig. Die Zitate der Bild-Zeitung spiegeln das Meinungsbild von Rammstein nicht wider und ein „Rockerkrieg“ würde demnach überhaupt nicht existieren. Außerdem dementierten die Ärzte die Behauptung der Bild, die Berliner Punker hätten Heino im Falle einer Veröffentlichung eines Videos von dem Song „Junge“ mit rechtlichen Schritten gedroht. Somit schlägt „Mit freundlichen Grüßen“ vor der Veröffentlichung zwar große Wellen und die Bild-Zeitung unterstreicht ihre schlechte journaliste Fähigkeiten, doch bald ebbt sich das Wasser um Heino wieder und seine Schunkel-Praodie wird hoffentlich schnell in Vergessenheit geraten.

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4 Antworten

  1. woran man wieder sieht wie sachlich wertvoll Informationen aus der BILD sind – nicht!

    29. Januar 2013 um 20:39

    • Ja. Einfach schrecklich, dass die Bild-Zeitung mit ihrem schlechten Journalismus auch noch zu den meistgelesensten Zeitung Deutschlands zählt.

      30. Januar 2013 um 15:41

  2. gefuehlsbetont

    Klar ist das ganze ziemlich witzig – allerdings sollte man bei diesem Mann auch beachten, dass er mal, so cool wie er drauf ist, für die DVU das dreistrophige Deutschlandlied eingesungen hat. Da hört dann der Spaß auf.

    30. Januar 2013 um 17:52

  3. Naja witzig finde ich die ganze Aktion von Bild.de nicht. Irgendwie stinkt die ganze Geschichte nach einer PR-Inszenierung, wovon Heino als miserabler „Künstler“ profitiert und Deutschlands machtvollste Zeitung weiterhin schlechten Journalismus vorantreibt. Man darf sich Zitate und Worte von Interviewten einfach nicht zurechtbiegen oder gar manipulieren, sodass unwahre Aussagen verbreitet werden und in diesem Fall sogar Rammstein einschreiten musste.

    30. Januar 2013 um 18:21

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