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Full Metal Cruise: An Deck lässig Cocktails schlürfen, an Land die Boutiquen europäischer Fashion-Metropolen plündern. Der Traumschiff-Urlaub für alle Wacken-Fans.

fullmetalcruise-header

Der klassische Metaller kommt nicht von der Straße. Er hat einen festen Job und kann sich als jahrzehntelanger treuer Fan die neuesten Veröffentlichungen seiner Lieblingsbands, sowie jegliche außer Mode gekommene Merchandise-Artikel leisten. Und doch ist sein Leben so hart wie der Alltag eines Straßenköters. Deshalb hat sich die zottelige Working-Class auch mal Urlaub verdient. So oder so ähnlich dachten Tui Cruises und der Veranstalter des Wacken Open Airs, als sie ihre Idee für eine 7-tägige Kreuzfahrt auf dem Metal-Flagschiff „Mein Schiff“ in die Tat umsetzten.

Am 5. Mai legt nun das härteste Schiff Europas am Hamburger Hafen ab und verspricht drei unvergessliche Tage auf See und sieben einzigartige Nächte an Bord. Dabei hat der Metaller die Gelegenheit sich in Schale zu schmeißen und endlich unter Gleichgesinnten sein Geld im Kasino zu verprassen oder verdammt low mit seinen Homies im Swimmingpool abzuhängen. Wen das noch nicht überzeugt, kann sich in eine der Lounges begeben und einen leckeren Cocktail schlürfen. Denn „Mein Schiff“ besitzt acht Bars und drei Lounges mit derben Full Metal Drinks. Alles inclusive, versteht sich. Um eine anständige Mahlzeit zu bekommen, muss der Metaller sein Schwein ausnahmsweise nicht mit dem eigenen Messer um die Ecke bringen, der Kapitän legt selbst Hand an. Beim 24 Stunden Grill Cliff gibt es rund um die Uhr satte Mahlzeiten wie kleine Snacks, Sandwiches oder für die ganz Harten; Currywurst. Als ob das alleinige Dasein von Kapitän, Speisen und Getränken nicht schon genug Laune aufkommen lässt, soll die Stimmung beim Karaoke zur späten Nacht ins Unermessliche steigen.

Ganz nach dem Motto „Hart aber fair“ gibt es die brutalste Kreuzfahrt der Welt schon ab 1799,- Euro pro Person. Wer ein bisschen mehr Komfort benötigt, kann bis zu 2098,- Euro für eine Verandakabine hinblättern. Man lebt schließlich nur einmal.

Bei so viel Luxus und Traumschiff-Romantik zum Spottpreis vergisst man als Zugehöriger des Wacken- und Tui-Frühbucher-Clans, dass 20 hochkarätige Bands auf dem Deck, unter dem Deck sowie in dem sagenumwobenen Kasino und Theater performen. Mit dabei auf dem Traumschiff aller Metal-Herzen sind Urgesteine wie beispielsweise Doro, Onkel Tom,  U.D.O. und Firewind, die man selbstverständlich auch auf hoher See einmal gesehen haben sollte. Weitere Konzerte an Land lassen sich bequem gegen eine geringe Gebühr dazubuchen.

Sollte jemand nach den unschlagbaren Argumenten immer noch Zweifel am Konzept der Veranstaltung haben, muss sich in Erinnerung rufen, dass neben den Konzerten in den Hafenstädten auch Landgänge und Ausflüge in europäische Fashion-Metropolen wie London, Paris und Amsterdam auf dem Programm stehen. Ein Besuch beim populären Starfriseur, ein kurzer Einkauf in der Lieblingsboutique mit hochqualitativem Merch oder einfach Mal gut Essen gehen darf im Leben eines weltoffenen Cruisader eigentlich nicht fehlen. Full Metal Cruise ist eben mehr als nur ein Festival.

Quelle und Bilder: http://www.full-metal-cruise.com

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4 Antworten

  1. Gehst du dort hin?

    14. Januar 2013 um 16:59

    • Auch wenn du mir 2000,- Euro gibst, unterstütze ich diese Veranstaltung nicht. Ist doch peinlich. Ein Metal-Festival auf nem Kreuzfahrtschiff!

      14. Januar 2013 um 17:59

      • findest du?
        ich meine zu Bands wie In Extremo würde doch noch so ein bisschen schaukeln während dem Konzert voll gut passen.
        Aber für mich wehre es auch nichts ich bevorzuge da eher Punk Rock Holiday dort kosten eine Woche Festival nur 36 Euro plus T-shirt. Und es liegt an einem Fluss der an der stelle des Festivals wie ein kleinen Strand hat.
        da hat man voll Ferien!! 😀

        14. Januar 2013 um 18:25

      • Genau. Ein Festival gehört auf den Boden, in Schlamm und Dreck. Ein Fluss eignet sich dann prima das Bier zu kühlen oder mal ne Dusche zu nehmen 🙂 Ich würd mich freuen, wenn du über deine Punk Rock-Ferien berichtest!

        15. Januar 2013 um 11:34

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