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The Gallows – Death Is Birth (EP)

Wenn es eine Punk-Band in den letzten Jahren geschafft hat auf sich aufmerksam zu machen, dann sind das „The Gallows“ aus England. Dabei haben sie es mit zwei Studioalben nicht nur zu Popularität innerhalb Europas gebracht, sondern haben auch die Staaten mit ihrer rotzigen Punk-Attitüde infiziert. Dieses Jahr haben sich die Briten von ihrem langjährigem Sänger Frank Carter in Freundschaft getrennt. „Death Is Birth“ ist die erste Veröffentlichung mit neuem Sänger Wade McNeil (Ex-Alexisonfire). Ob „The Gallows“ auch ohne ihr markantes Gründungsmitglied am Mikrofon auskommen, soll die EP nun zeigen.

In „Mondo Chaos“ macht Wade McNeil seine Sache schon mal gut. „The Gallows“ beschreiten zum Teil einen neuen Stilpfad. „Mondo Chaos“ groovt im Midtempo so vor sich hin, während sich die Melodie heimlich und leise ins Gehirn schleicht. Dabei können Zuhörer nach dem ersten Durchgang des Refrains schon beim zweiten Mal mitsingen. „Hey. You say: Fuck the World. I say: It´s already fucked!“ Der zweite Song der EP ist bei Fans schon lange bekannt. „True Colours“ gab es kurz nach der Bekanngabe des neuen Sängers als Gratisdownload. Damals war der Song noch ungemixt und ungemastered, direkt aus dem Studio. Leider hat die EP-Version einiges an Agressivität eingebüßt und kann deshalb nicht mit der usprünglichen Version mithalten. Der Songs geht dennoch vollkommen in Ordnung, schließlich wurde an der Songstruktur nichts verändert. 36 Sekunden purer Hass!

„Hate! Hate! Hate!“ ist dann doch ein Song, der in den Sessions zu „Orchestra Of Wolves“ hätte entstanden sein können. Der Song geht straight nach vorne und hört sich verdammt nach Live-Song an, an dem sich die Leute ordentlich die Rübe einschlagen können. Song Nummer vier dient dann nochmals zum Mitsingen/Mitgrölen. Ein gottverdammter Bastard, der bestimmt eine gute Figur auf jeder guten Party macht. Ob man nun dem Songtitel „Death Is Birth“ zustimmt, sei dahingestellt.

Mit einem muss man aber einverstanden sein. „The Gallows“ kommen auch ohne Frank Carter sehr gut zurecht. An die neue Stimme von McNeil hat man sich schnell gewöhnt. Die vier neuen Songs sind ein guter Vorgeschmack auf ein neues Album der britischen Punk-Avantgarde. „Death Is Birth“ bietet einen guten Einblick in die neue Schaffensphase der Band. Die 4 Songs in 8 Minuten kommen auf den Punkt und stellen den Status von „The Gallows“ nochmals klar. Es ist mit ihnen zu rechnen.

Tracklist:
01. Mondo Chaos
02. True Colous
03. Hate! Hate! Hate!
04. Death Is Birth

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Eine Antwort

  1. Pingback: 24hourhate.com wünscht einen guten Rutsch ins neue Jahr mit den besten Alben des Jahres 2012 « 24hourhate

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