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Funeral For A Friend – See You All In Hell (EP)

„Funeral For A Friend“ konnte mit ihrem Album „Welcome Home Armageddon“ endlich wieder durchgehend positive Kritiken einfahren. Davor versuchten sich die Waliser eher in poppigen Gefielden. Mit ihrem letzten Album gewannen sie wieder einiges an Härte dazu ohne dabei die typischen „FfaF“-Melodien zu vernachlässigen. Im selben Jahr veröffentlicht die Melodic-Hardcore Band nun eine EP mit zwei unveröffentlichten Tracks, sowie Akustik- und Live-Versionen ausgewählter Songs von „Welcome Home Armageddon“.

„High Castles“ beginnt da wo „Welcome Home Armageddon“ aufgehört hat. Der Song geht ordentlich nach vorne, wobei der Refrain von harmonischem Gesang von Matthew abgelöst wird. „FFaF“ präsentiert einen Song, der eine Berechtigung auf einem Studioalbum hätte. Der zweite bisher unveröffentlichte Song, ein „Strife“-Cover, klingt eher nach einer Demo-Aufnahme und kann leider nicht wirklich überzeugen. Ein sehr schleppender, monotoner Song ohne besondere Gesangsleistung. Die Remix-Version von „Medicated“ klingt äußerst merkwürdig. Keine Frage: Sie klingt anders, aber definitiv nicht besser. Die elektronischen Effekte stehen dem Song einfach nicht. Da greift man lieber zur Original-Version.

Danach folgen Live-Versionen von „Sixteen“, „Broken Foundation“, „Man Alive“ und „From The Seats To The End Of The World“, die allesamt bei der Lodoner Radiostation XFM aufgenommen wurden. Natürlich kommt dabei keine Liveatmosphäre auf, aber man bekommt eine rohe Fassung der Songs um die Ohren und kann sich einen Eindruck machen, ob die Songs ohne Produzent und Mastering noch was taugen. Und das tun sie. Egal ob Studio- oder Live-Version. Alle Songs bringen den Fan immer noch zum Mitsingen. Matthew trifft zwar des Öfteren die Töne nicht, doch diese Tatsache beeinflusst den Hörgenuss nur sehr wenig.

Als großer Freund von Unplugged-Sessions ist die Freude auf „Oly Hymns“ und „Welcome Home Armageddon“ in der Akustik-Version sehr hoch. Gesangstechnisch wurde nicht viel geändert. Matthew wird nur noch von einer Akustik-Gitarre und gelegentlich im Refrain unterstützt. Auch hier macht es Spaß zigmal gehörte Songs in nackter Form zu hören.

Bei „See You All In Hell“ handelt sich um eine liebevoll zusammengestellt EP, der alle Fans des letzten Albums einen Hördurchgang widmen sollten. Die Versionen auf dieser EP sind nicht unbedingt besser, aber dennoch hörenswert. Diejenigen, die „Welcome Home Armageddon“ noch nicht besitzen, sollten sich also besser zuerst das Album besorgen. Denn diese EP macht ohne „Welcome Home Armageddon“ zu kennen nur halb so viel Spaß. Ein Kauf kommt also nur für „FfaF“-Fans und „Welcome Home Armageddon“-Vergötterer in Frage.

Tracklist:
01. High Castles
02. Will To Die (Strife cover)
03. Medicated (LoveGadgetsHateGizmos Remix)
04. Sixteen (Live At XFM)
05. Broken Foundation (Live At XFM)
06. Man Alive (Live At XFM)
07. Front Row Seats To The End Of The World (Live At XFM)
08. Old Hymns (Acoustic)
09. Welcome Home Armageddon (Acoustic)

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2 Antworten

  1. Mahlzeit, ich bin mal so frech und poste was in deinen Blog. Sieht super aus! Ich nutze seit kurzem auch WordPress einige Dinge verstehe ich aber noch nicht so ganz. Dein Blog ist mir da immer eine grosse Inspiration. Weitermachen!

    18. November 2011 um 19:53

  2. Pingback: Funeral For A Friend – Conduit/Live At The Roadhouse, 2011 « 24hourhate

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